Imker-Blog und Pressemitteilungen

Rund um die Honigernte von Hartwin Zechmeister

 

Dr.-Ing. Hartwin Zechmeister

Germering, im Frühjahr 2019

 

Rund um die Honigernte

Die Honigernten stellen für die Imkerschaft die Höhepunkte, aber auch wesentliche, arbeitsreiche und fachkundige Prozessschritte im Bienenjahr dar. Die erste Ernte wird oft voller Ungeduld erwartet und viel zu früh durchgeführt, ohne dass der Honig in den Waben "reif" ist. Im Frühjahr verlocken die Massentrachten zu vorschnellem Ernten, was immer fatale Folgen nach sich zieht. Der geerntete Honig beginnt zu gären.

Im Folgenden sollen aus der Sicht eines begeisterten, langjährigen Freizeitimkers einige Punkte beschrieben werden, die insbesondere Anfänger vor Schäden und Enttäuschungen bewahren sollen.

 

1. Grundsätzliches:

Nachdem meine Bienen noch bis Mitte November 2018 Tracht aus den umliegenden blühenden Ackersenf- Feldern gesammelt hatten, so dass von jedem Volk wieder einige Futterwaben entnommen mussten, trugen sie wieder ab Februar Pollen und Nektar von den Frühjahrsblühern (Haselnuss, Christrose, Winterling, Schneeglöckchen, Krokus) ein. Die Brutflächen dehnten sich aus, der Bedarf an Pollen steigt kräftig an. Die erste Ernte des Frühjahrsblütenhonigs steht Ende Mai/ Anfang Juni vor der Tür. In unserer stadtnahen Region stellt dieser Honig mit über 50 % den Hauptanteil der Jahresernte dar. Aus den Massentrachten Raps, Stein- und Kernobst, Löwenzahn, etc. sammelten die Bienen reichlich Pollen und Nektar, der jedoch in der heuer langen "Eisheiligen"- Schlechtwetterperiode zu einem geringen Teil wieder aufgezehrt wurde. Gleichwohl ist wie jedes Jahr der ein heller, lieblicher, abgerundeter Mischhonig zu erwarten.

Bekanntlich ist der Nektar unserer Blüten eine wässrige Zuckerlösung mit geringen Anteilen an Aminosäuren, Fettsäuren und Mineralien. Die Bienen wandeln (invertieren) durch körpereigene Drüsenfermente den Rohr- und Invertzucker in Frucht- und Traubenzucker um. Die Zuckerkonzentration im Nektar liegt im Durchschnitt der hier heimischen Blüten bei 35 % (z. B. Raps: 45 %, Löwenzahn: 50 %, Apfel: 35 %, Himbeere: 20 %, Süßkirsche: 21 %, Sommerlinde: 30 %, Winterlinde: 42 %). Der Nektar der Robinie übertrifft mit 63 % Zuckergehalt bei weitem alle anderen bei uns vorkommenden Blüten [G. Grimm].

Je nach Blüte, Witterung, Lufttemperatur und Bodenbeschaffenheit liegt daher der Wasseranteil im Nektar zwischen etwa 40 und 80 %, im Mittel bei 65 %, im Honigtau liegt er deutlich niedriger.

Viele Parameter sind für die Honigqualität verantwortlich [W. Ritter]. Der Wassergehalt im Honig ist jedoch das allerwichtigste Qualitätskriterium. Unsere Honigverordnung lässt einen maximalen (m. E. viel zu hohen) Wassergehalt von 20 % zu, der Deutsche Imkerbund maximal 18 %. Eine Gärung des Honigs muss auf alle Fälle durch einen möglichst niedrigen Wassergehalt ≤ 17%) verhindert werden. Durch mehrfaches Umtragen und durch Verdunstung des Nektars bereiten die Stockbienen den Honig auf. Folglich ergeben 3 bis 4 kg Nektar ca. 1 kg Honig!

"Das Verhältnis von Fruchtzucker und Traubenzucker hat großen Einfluss auf den Geschmack und die Beschaffenheit des Honigs: In den meisten Honigen ist mehr Frucht- als Traubenzucker enthalten. Er schmeckt dann süßer, weil Fruchtzucker süßer empfunden wird als Traubenzucker. Gleichzeitig bedingt das Verhältnis der beiden Zucker, wie schnell der Honig kristallisiert und fest wird." [honig-wissen.de].

Die traubenzucker- bzw. glucosereichen Honige (Löwenzahn, Raps, Obst) kandieren bald und werden in den Waben so schnell fest, dass sie sich nicht schleudern lassen.

Wie auch am Flugloch am Flugbetrieb zu beobachten ist, gibt es einen Tagesrhythmus der Nektarsekretion (Menge und Zuckergehalt) und der Pollenproduktion. Deren Maximum ist bei den meisten Pflanzen in den Vormittagsstunden, seltener (z. B. bei der Linde) in den Abendstunden. Bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit sondern die Blüten größere Mengen Nektar mit niedrigerem Zucker ab bzw. vice versa [J. Lipp].

Für die Abschätzung der Trachtprognosen und für die Bearbeitung der Völker ist es wichtig, über die aktuelle Trachtsituation rundum seinen Bienenstand Bescheid zu wissen. Hierbei kann der "Zuckerwert" wertvolle Hinweise auf die zu erwartende Ernte geben. Dieser Wert gibt die von einer Blüte in 24 Stunden ausgeschiedene Zuckermenge (in mg) an. Beispielsweise werden für Ackersenf bis zu 0,4 mg, für Robinie bis 2,3 mg, für Apfel bis zu 1,9 mg, für Süßkirsche bis zu 1,5 mg, für Himbeere 8,1 mg, für Linden bis zu 2,8, mg oder für Raps bis zu 0,2 mg angegeben. Der sog. "Tracht- oder Honigwert" (in kg Honig je Hektar und Saison) kann aus dem "Zuckerwert" errechnet oder zumindest abgeschätzt werden. Er gibt dem Wanderimker Anhaltspunkte für die richtige Verteilung der Völker und die Einschätzung der in großen zusammenhängenden Trachtgebieten zu erwartenden Honigernte. Beispielsweise können die Honigwerte von Raps, Phazelie oder Buchweizen bis etwa 500 kg, bei Ackersenf bis 38 kg betragen [J. Lipp].

 

2. Ernte

Grundsätzlich ernte ich erst nach Trachtende und/oder nach schlechtem Wetter, an denen die Bienen nicht sammeln konnten, vorzugsweise frühmorgens. So kann die an den Vortagen eingetragene Tracht von den Bienen ausreichend verarbeitetet und eingedickt werden. Muss zwischendurch - besonders bei Zementhonig-Gefahr - geerntet werden, wird diese Arbeit ebenfalls frühmorgens erledigt

Auf eine Rauchgabe in den Honigraum wird verzichtet, um den Geruch und Geschmack des Honigs nicht zu verfälschen. Selbstverständlich werden die Transportmagazine bei der Ernte wegen Räuberei- Gefahr bienendicht verschlossen und die geernteten Honigwaben baldmöglichst durch saubere honigfeuchte Leerwaben ersetzt.

Eine Stockkontrolle vor der Ernte zeigt, ob die Honigräume z. B. infolge zu starken Schröpfens mit zu "wenig" von Bienen besetzt sind. Die Gefahr wäre, dass es dort zu kühl und die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, so dass der Honig nicht bearbeitet und getrocknet werden kann. Die Honigwaben würden zu früh verdeckelt werden. Derartige Waben werden auf keinen Fall geerntet und geschleudert. Bei einer Stocktemperatur von 34 °C neigt der Honig am wenigsten zur Wasseraufnahme. Der zu lange Einsatz von Bienenfluchten kann hierbei auch eine negative Rolle spielen.

Bei sehr starker Tracht und bei zu frühem Aufsetzen weiterer Honigzargen ist zu beobachten, dass die Stockbienen den Nektar zwar abnehmen, eintragen, schnell verdeckeln, jedoch diesen vorher unzureichend umtragen und deshalb den Wassergehalt kaum reduzieren können.

In jedem Fall wird die "Honigreife mittels der "Stoß-, Spritz- oder Klopfprobe" sowie gemäß G. Liebig mit der "Messerspitzenprobe" überprüft. Diese beiden aussagekräftigen Feldtests führe ich möglichst bei jeder zu erntenden Honigwabe durch:

Bei der "Stoßprobe", bei der die Wabe mit einem kräftigen Ruck nach unten gestoßen wird, darf in keinem Fall ein Honigtropfen nach unten spritzen.

Bei der zweiten, seit Jahren bewährten und zuverlässigen Methode wird z. B. mit einer Messerspitze eine verdeckelte Honigwabe tief aufgeritzt und das honigbenetzte Messer gedreht, wobei der Honig "honiggerecht", also zäh auf der Messerspitze verbleiben und nicht tropfen sollte. Auf die Anwendung des Honig- Refraktometers direkt bei der Ernte kann ich daher in der Regel verzichten.

Die alte Lehrbuch- Regel, dass Honig dann reif ist, wenn die Hälfte oder wenigstens ein Drittel der Wabe verdeckelt ist, muss daher immer vor Ort durch die o. g. Feldtests bestätigt werden. Bei nicht verdeckelten Honigwaben wird oft ein niedrigerer Wassergehalt gemessen, wenn keine Tracht mehr herrscht. Feuchter, verdeckelter Honig wird wegen des Wachsdeckels nur sehr langsam im Volk trocknen.

In den Randwaben, in Dickwaben und in den Waben der obersten Honigzarge wird ein höherer Wassergehalt festgestellt [G. Liebig].

Wird mit der Honigentnahme allzu lange gewartet, können die Brutwaben "verhonigen"; die Völker reduzieren ihren Sammeleifer, was auch ein Vorzeichen für das Schwärmen sein kann.

Bei der Gefahr der Bildung eines Zement- oder Melezitosehonigs muss in Abständen von wenigen Tagen geschleudert werden. Andernfalls kann dieser in den Waben festsitzende Honig leider nicht mehr geschleudert werden.

Die Prozesse Schleudern, Sieben und Klären werden in einem auf ca. 24 °C geheizten Raum vorgenommen.

 

3. Honig-Gärung

Wer zu früh einen nicht reifen Honig erntet, der wird mit einer erheblichen Qualitätsminderung bestraft. Ein zu hoher Wassergehalt im geernteten Honig hat unweigerlich fatale Folgen: Die Bienen sammeln beim Pollenhöseln auf befallenen Blüten auch Pilz-, Hefe- oder Algenzellen mit. Hefezellen gehören zu den regelmäßigen Bestandteilen von Blüten- und Honigtauhonigen [J. Lipp]. Bei erhöhtem Wassergehalt des Honigs (ggf. schon bei 18 %) können sich die Hefezellen stark vermehren und die Gärung des Honigs verursachen.

Infolge der im Nektar und in den Pollen immer vorhandenen Pilzsporen wird dieser Honig schon nach kurzer Zeit in Gärung übergehen. In derartigen Fällen ist eine starke, charakteristische Blasen- bzw. Schaumbildung (Bild 1), eine Entmischung (Bilder 2 und 3/ Bild 3 wurde bei einem Discounter aufgenommen) und Alkoholgeruch festzustellen. Bei der Entmischung ist eine deutliche Abgrenzung in eine (obere) flüssige Phase und (untere) feste, kristalline Glucose-Phase erkennbar. Ein vergärter Honig ist ungenießbar, nicht verkehrsfähig und nur mehr für die Met-Herstellung oder zum Backen zu verwenden. Von einer Fütterung eines gärenden Honigs an die Bienen ist dringend abzuraten.

 

Eine gegensätzliche Erscheinung, die sog. Blütenbildung, weiße Stellen an der Glasinnenseite (Bild 4) oder auf der Oberfläche, darf keinesfalls mit der Gärung verwechselt werden. Die Blütenbildung beschreibt u. .a. J. Schwenkel:

"Bei der Kristallisation von Honig wird das freie Wasser zwischen den einzelnen Zuckerkristallen gebunden. Hat der Honig einen geringen Wassergehalt, so reicht das Wasser nicht aus, und es wird stattdessen Luft zwischen den Kristallen eingeschlossen. Dadurch entstehen die weißen Stellen an der Glaswand oder auch an der Oberfläche des Honigs. Grundsätzlich ist "Blütenbildung" kein Qualitätsmangel, sondern im Gegenteil ein Hinweis, dass der Honig einen niedrigen Wassergehalt hat".

 

4. Cremiger Honig

Wie bereits erwähnt, kristallisieren Glucose-reiche Blütenhonige sehr schnell zu einer grobkörnigen, festen Struktur. Vielfach wird jedoch cremiger, feinkörniger Honig gewünscht, der sich mühelos aus dem Glas entnehmen und leicht verstreichen lässt. Um dies zu erreichen, muss der kristallisierende Honig solange im Eimer etwa 2- mal am Tag gerührt werden, bis er sich viskos gerade noch in die Gläser abfüllen lässt. Zweckmäßig wird jemand mit vielen Völkern zum Rühren eine Bohrmaschine mit Reduziergetriebe und Rührspirale, Dreieckstab, etc verwenden. Ich verwende mit gleich gutem Ergebnis eine Alternative, einen sog. Honigstampfer, der zusätzlich dem "Klein-Imker" beim kräftigen Auf- und Ab- Stampfen eine gute Fitness beschert.

Vor jedem Rühren müssen die obenauf schwimmenden Schwebeteilchen (Schaum, Wachs, Fremdkörper), die trotz Doppelsieb im Honig verblieben, abgeschöpft werden. Selbstverständlich ist es, bei allen Prozessschritten auf peinliche Reinlichkeit und Hygiene zu achten.

 

5. Honiglagerung

Blütenhonig mit 18 % Wassergehalt ist nicht so lange lagerfähig wie Honigtauhonig.

Der geerntete Honig wird in einem trockenen Raum bei ca. 14°C mit mäßigen Temperaturwechseln gelagert. Selbst bei Lagerung in den handelsüblichen Honigeimern wird die Honigoberfläche bei > 60 % relativer Luftfeuchte infolge der hygroskopischen Eigenschaften Wasser ansaugen, so dass es zur Gärung kommen kann. Ein feuchter, kühler, kalter Keller eignet sich daher nicht zur Honiglagerung, auch wenn die Honiggefäße verschlossen sind. Die Verschlüsse sind meist nicht 100% dicht!

Eine bessere Dichtwirkung kann nach meinen Erfahrungen eine über den offenen Rand des Honigeimers gestülpte Frischhaltefolie bringen. Der Deckel wird anschließend wie üblich auf den Eimer gepresst.

Wird lt. F. K. Böttcher Honig offen z. B. bei 10°C Lufttemperatur und >54% rel. Luftfeuchtigkeit oder 20°C Temperatur und >60% rel. LF gelagert, nimmt er in jedem Fall Wasser auf, so dass es auf der Oberfläche unverzüglich zur Gärung kommt.

Um einen im Eimer kandierten Honig wieder schonend zu verflüssigen, wird der Honigeimer im Wasserbad eines auf ca. 37°C temperaturgeregelten Einkochtopfes erwärmt. Gelegentlich nutze ich auch einen Honig-Tauchwärmer. Bei längerer Erwärmung über 40°C gehen die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs verloren. Sehr ärgerlich wäre es, den Honig so hoch zu erhitzen, dass er flüssig bleibt und alle Inhaltsstoffe verloren gehen, was leider manchem unwissenden Kunden "honig-gerecht" erscheint.

 

6. Schlussbemerkung

Wie beschrieben, ist unreifer Honig weder für die Vermarktung noch als Geschenk brauchbar. Der Fleiß der Bienen und die Mühen des Imkers sollen doch nicht umsonst gewesen sein! Insbesondere für Anfänger ist es zweifellos sehr frustrierend, wenn eine Honigernte nach viel Arbeit und Erwartung durch Ungeduld und zu frühes Ernten zunichte gemacht wird. Hier gilt es, aus Fehlern zu lernen!

Die meist von sehr vielen Teilnehmern besuchten Honigkurse sowie die dann verteilten formalen Teilnahmebescheinigungen reichen meist kaum aus, um den Honig sachgemäß ernten und verarbeiten zu können. Begrüßenswert wäre es daher, vor allem Anfänger in diesen Honigkursen theoretisch und praktisch noch ausführlicher auf die richtige Vorgehensweise hinzuweisen und zu schulen.

Es wäre interessant, welchen Anteil gäriger Honig in der alljährlichen DIB-Honigstatistik einnimmt. Anonyme Erhebungen würden realistische Analysen ergeben.

 

 

 

Literatur:

Friedrich Karl Böttcher: "Bienenzucht als Erwerb", Ehrenwirth 1963, S. 192

Günter Grimm: "Die Honigmacher", Ehrenwirth 1991, S. 159, 160

Josef Lipp: "Der Honig", Ulmer 1994, S. 34 ff.

Gerhard Liebig: "Einfach imkern", Stuttgart 1998, S. 109 ff.

Wolfgang Ritter: "Honig im Blick", Imkerfreund, 10/2015, S. 10/11

Jürgen Schwenkel: "Warum zeigt mein Honig weiße Flecken?" Imkerfreund, 03/2016, S. 27

 

Das Volksbegehren hat mit 95.000 gesammelten Unterschriften die erste Hürde genommen. ab dem 31. Januar 2019 bis zum 13. Februar 2019 liegen im jeweiligen Rathaus die Unterschrifenlisten für die Wahlberechtigten aus.

Ganz wichtig - hingehen und unterschreiben -

und - Ausweis nicht vergessen -

 

Alexander schreibt uns: ich betreibe den Gartenblog PflanzenTanzen.de auf dem ich viele hilfreiche Artikel zur Pflanzen- und Gartenpflege veröffentliche.

Ich schreibe, weil ich über die Seite www.imkerverein-graefelfing.de/wissenwertes/ein-insektenfreundlicher-garten/ gestolpert bin und mir sofort sicher war, an der richtigen Adresse zu sein

es geht um das Thema Bienensterben.

Über die letzten Wochen habe ich mich hingesetzt und den umfassendsten Artikel zum Thema Bienensterben bzw. bienenfreundlicher Garten geschrieben und veröffentlicht. In diesem Artikel gebe ich, neben vielen Infos, auch eine Menge praktische Tipps, wie wirklich jeder einen aktiven Beitrag leisten kann, um unsere heimischen Bienen zu „supporten“.

Am besten machst Du dir selber ein Bild von dem Artikel:

"In 10 Schritten zum aktiven Bienenschutz"
hier: www.Pflanzentanzen.de

 

Je mehr Menschen wissen, dass und was sie etwas gegen das Sterben der Bienen unternehmen können, desto besser!!

Ich (und vor allem die lieben Bienen) wäre sehr dankbar, wenn ihr den Artikel auf genannter Seite verlinken könntet, damit wir zusammen möglichst viele Leute erreichen & aufklären und die Bienen unterstützen können!

 

 

Sowohl in der Rudolfstrasse in Gräfelfing als auch in der Keltenschanz in Germering entstehen neue Lehr- und Zuchtbienenstände. Mit einer online einzureichenden Fotodokumentation nehmen wir an dem deutschlandweiten Wettbewerb - Deutschland summt - teil.

 

Leider haben wir nichts gewonnen - aber das mitmachen war schon ein Anreiz zur Dokumentation. Jeder kann natürlich die Bewerberfotos auf der Seite
einsehen: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

 

Neues Medikament gegen Varroamilbe entdeckt

Veröffentlichung in "Nature" im Januar 2017

 

 

 Wachsmotten zersetzen kaum abbaubares Plastik

lesen Sie hierzu den Pressebericht des BR vom 24.04.2017

www.br.de/themen/wissen/raupen-grosse-wachsmotte-fressen-plastik-plastiktueten-100.html

 

 

Studie: Antibiotika schaden Bienen

Beitrag vom 4.5.2017

Ein Zuviel an bestimmten Antibiotika kann Bienen schaden. US-Forscher haben festgestellt, dass Bienen nach einer fünftägigen Behandlung mit dem gängigen Breitbandantibiotikum Tetracyclin ein doppelt so hohes Risiko wie unbehandelte Bienen hatten, in der Woche darauf zu sterben. Der Einsatz von Antibiotika in der Bienenzucht könnte ein Faktor beim Bienensterben der vergangenen Jahre sein, vermuten die Wissenschaftler.Die Forscher der Universität von Austin (Texas) schreiben in „PLOSBiology“, dass das Medikament bei den Bienen vermutlich bestimmte Darmbakterien abtötet, die eine schützende Funktion vor den potenziellschädlichen Serratia-Darmbakterien haben. Deren Zahl war bei den behandelten Bienen erhöht. Serratia-Bakterien können - in seltenen Fällen - auch bei immunschwachen Menschen und Frühgeborenen Infektionen auslösen. Die Forscher vermuten darum, dass ein Zuviel an Antibiotika bei ihnen möglicherweise ebenfalls das Erkrankungsrisiko erhöhen könnte.

 

90 Jahre Imkerverein Gräfelfing

aus diesem Anlaß ist ein wichtiger Termine vorzumerken:

 

Am Sonntag, 27. Oktober

Großer Festakt im Bürgerhaus Gräfelfing. Als Hauptredner begrüßen wir Prof. Dr. Menzel

 

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