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Imkerausflug am 24.6.18 nach Eichstätt

Bei idealem Reisewetter kommen wir frühzeitig an der Altmühl an. Zusammen mit dem Imkerverein Starnberg sind wir 45 Personen, sodass wir zwei Stadtführerinnen brauchen, die uns die vom italienischen Baumeister Gabriel de Gabriele geprägte Altstadt zeigen. Seine Büste steht in einem wunderbaren Bienengarten. Beeindruckend war die dem Kreuzgang vorgelagerte Totenhalle für die Bischhöfe. Wunderbare Säulen und sogar Originalfenster von Hans Holbein d.Ä. faszinieren ebenso wie ein in Deutschland sehr seltenes dreistahliges Springgewölbe.

Nicht alle Mitbürger sind mit der klerikalen Überpräsenz einverstanden. So steht vor dem Rathaus ein Anhänger mit ziemlich eindeutigen Sprüchen. Hier nur einer als Beispiel.

Nach der verdienten Mittagspause treffen wir die beiden Damen vor der zweitgrößten Burganlage Deutschlands, der Willibaldsburg. Am Fuße der Burg errichtete Johann Konrad von Gemmingen Anfang des 17. Jhd. einen botanischen Garten, den Hortus Eystettensis. Er ließ Exemplare seiner Sammlung umsichtig verpackt nach Nürnberg bringen, um sie dort katalogisieren zu lassen. Diese wunderbaren Farbillustrationen bringen heute auf Auktionen 1,6 Mio Euro. 

In diesem barocken Kräutergarten finden sich auch seltene Heil- und Giftpflanzen wie z.B. der aktuell traurige Berühmtheit erlangte Rizinusbaum.

 

Am Nachmittag erreichen wir das Ziel unserer Fahrt, den Imkerverein Eichstätt. Sehr motivierte und engagierte Mitglieder haben auf einem von der Diozöse gestelltem Grundstück ein Juwel geschaffen. Ein Holzhaus mit großem Lehrsaal, in dem wir alle gemütlich Platz für Kaffee und Kuchen finden. Behindertengerechte Toilletten, ein Büro und eine Küche ergänzen das Vereinsheim.

Der Garten fällt leicht ab und bietet Platz für ca. 10 Jungimker, die mit je einem Wirtschaftsvolk und einem Ableger arbeiten und von Paten betreut werden. Ein gemähter Pfad führt durch hohes blühendes Gras vorbei an einem Insektenhotel, einer Trockenmauer und Lehrtafeln. Gesäumt von Büschen und Obstbäumen flanieren wir an Schaukästen, einem Bienenhaus, einem Steinhaufen mit Kräuterbeet und einem Lagerfeuerplatz vorbei. Dank vieler großzügiger Sponsoren und der Unterstützung der Gemeinde sowie viel eigener Arbeitsleistung konnte diese Anlage innerhalb von 3 Jahren entstehen.

Wichtig war aber, so betonte der Vorstand, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit durch entsprechend viel Pressearbeit.

Erster gemeinsamer Schleudertermin

dank des guten Wetters haben viele Imker schon frühzeitig genug Honig um zu ernten. Markus Bremberger hat Anfang Juni erstmalig einen gemeinsamen Schleudertermin organisiert. Hierfür konnte die Jugendbegegnungsstätte in Germering mit voll ausgestatteter Küche genutzt werden. Dass die Bienenhaltung nicht nur die Imker allein fasziniert, sondern die ganze Famile einschließt, ist hier gut zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blumenwiesen werden angelegt

700 qm Acker sollen nun in eine Blumenwiese verwandelt werden. Anfang Mai kamen uns die Kinder vom Kindergarten Sonnenblume zu Hilfe. Sie brachten Totholz für unseren Totholzhaufen mit. Annette erklärte die verschiedenen Samen. Unter Anleitung der Betreuer wurden zuerst die Flächen gerecht und die Steine geklaubt bevor die Sonnenblumen gepflanzt werden konnten. Auf die kleinere Fläche brachten die Kinder in Gruppen die Mössinger Blumenmischungen aus. Der größte Spaß für Groß und Klein war aber die abschließende "Samenschlacht" auf dem 600 qm großen Schlachtfeld. Hier wächst nun die gebietsheimische Saatgutmischung von Johann Krimmer aus Pulling.

Hüttenaufbau in Gräfelfing

Am 24.4. schickte die Gemeinde ihren Hilfstrupp zum Aufbau der Hütten. Die freiwilligen Helfer brauchten nur wenige Haltearbeiten leisten ansonsten konnten wir gelassen zusehen. Das vom Reitverein Würmtal geliehene und von der Gemeinde Instand gesetzte Wasserfass wurde ebenfalls aufgestellt. Lediglich die Füllung fehlt noch. Wir hoffen  hier auf die Feuerwehr.

Lehrbienenstand Gräfelfing

Anfang April haben wurden die ersten Bienen aufgestellt. Mit Unterstützung eifriger Helfer, sowohl von den Jungimkern als auch durch die Jüngsten, wurden die Fundamente für die zwei Hütten vorbereitet, die Bankgarnitur zusammen gebaut und die Flächen für die Wiesenansaat abgesteckt. Auch die in den Büschen entsorgten Gräfelfinger Altlasten wurden aufgelesen und gaben einen ordentlichen Haufen Müll.

Für die Anlage einer Wasserstelle warten wir auf schweres Gerät, denn für Handarbeit ist der Boden doch zu sehr mit Steinen durchsetzt.

Uschis Pferde haben das Gelände als Weide getestet. Sie sollen im Herbst als Rasenmäher eingesetzt werden.

Christian bohrt Löcher in den Hüttenboden für die Beutenfüsse.

In Kooperation mit dem Seidlhof wurde am 11. April das abgesteckte Areal von Uli Rosellen gepflügt. Obwohl die Fläche rechteckig ist, war das Pflügen keine leichte Aufgabe.

Wenn die Wurzelballen abgetrocknet sind können wir eggen und endlich die Blumenwiesen einsäen. Geplant ist eine Spezialmischung von Dr. Krimmer, die sich in Germering bereits bewährt hat sowie verschiedene Saaten aus Veitzhöchheim.

Arbeiten am Lehrbienenstand Gräfelfing beginnen

Die Gemeinde lieferte Ende Februar etwas spontan aber mit sehr freundlichen Mitarbeitern die zwei versprochenen Hütten im zerlegten Zustand an.

Zum Schutz wurden diese erstmal mit einer Plane abgedeckt.

Wenn die Wiese abgetrocknet ist, wird der Aufbau erfolgen.

Erster Einführungskurs für Junkimker

fand am 17. und 18. Februar im Pschorrhof statt. Die beiden Tage waren prall gefüllt und vermittelten den 25 lernbegierigen Jungimkern das nötige Wissen um sich an die Bienenhaltung heran zu trauen. Für alle Fälle stellt der Imkerverein den Neulingen erfahrene Paten zu Seite. Das Feedback war durchwegs positiv. Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht somit nichts im Wege.

 

 

 

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung fand erstmals im neuen Vereinsheim, dem Pschorrhof in Lochham statt. Bis auf kleinere Probleme mit der Technik waren die zahlreich erschienen Mitglieder mit Angebot und Service sehr zufrieden. Wem es entfallen sein sollte - der Verein kehrt somit fast an seinen Gründungsort zurück, der 1929 in der  schräg gegenüber liegenden Waldschänke war.  Nicht weit davon liegt das Grundstück an der Rudolfstrasse, das dem Verein von der Autobahnmeisterei für 2 bis 3 Jahre überlassen wird.  Dann muss die Tunneldecke von oben saniert werden.  Also dürfen wir uns nicht zu häuslich einrichten. Aber wir sind zuversichtlich, dass sich bis dahin eine andere Möglichkeit auftut.

Abschließend wurde unser EX-Vorsitzender, Rudi Neuhäuser, mit einer ausführlichen Laudatio und unter tosendem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Sichtlich überrascht und hocherfreut nahm er die Urkunde vom 2. Vorsitzenden, Christian Lye  entgegen.

Des Weiteren bekamen die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft Dr. Hans Albrecht, Michael Jäger und Thomas Neuhäuser. Die Goldene Nadel für 40 Jahre Mitgliedschaft  erhielt Ottmar Kopold  und eine Ehrenurkunde für 65 Jahre Mitliedschaft wurde Herrn Pankraz Guth verliehen.

 

 

 

Gemeinsam mit den Starnberger Imkern gegen die Agrarindustrie

Das Wetter war nicht gerade einladend. Viele werden da in Seefeld-Hechendorf zur Demo wohl nicht erscheinen, so dachte ich. Umso überraschter und erfreut haben mich dann die mehr als 200 Teilnehmer, Landwirte, Imker, Naturschützer und Interessierte. Gleichzeitig demonstrierten in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt" mehr als 33.000 Menschen.

Der Bund Naturschutz wird mit der neu gegründeten Ortsgruppe Seefeld weitere Aktivitäten durchführen. Wir sind gespannt.

Nur wenn wir die Öffentlichkeit informieren können wir was bewegen.

Aus vorderster Front ein Bericht von Uschi Grünenwald

 

 

 

 

Sommerfest beim Kult-Art in Krailling

Trotz ordentlichem Wind hat Peter seinen riesigen Grill neben Antons Bienenhaus aufgebaut. Neben den zahlreichen interessierten Besuchern haben sich dieses Mal auch viele Mitglieder oft in Familienbegleitung eingefunden und so konnten wir uns an einer Menge unterschiedlicher Salate erfreuen. Kalte Getränke und ein sonniges Plätzchen führte zu regen, interessanten und nicht nur bienenlastigen Gesprächen.

 

 

Imkerausflug nach Piding

Am 18. Juni 2017 fand die jährliche gemeinsame Fahrt mit dem Starnberger Imkerverein statt. Diesmal auf den Piding Lehrpfad, der uns wunderbar erklärt wurde von Dr. Berhard Zimmer. Ein Bauerngarten mit dazwischen liegenden Bienennutzpflanzen wurde beispielhaft angelegt. Jeder bekam zum Abschied eine kleine Silphie, die den Mais  sowohl als Silopflanze, Energiespender und gleichzeitig als hervorragende Bienenweide verdrängen könnte.

 

 

Interessant war auch der Besuch der alten Saline in Bad Reichenhall, die heute als Schausaline betrieben wird. Zwischen hohen Pumpenrädern und alten Stollen geniessen wir die kühle Atmospähre.

Nach einem Besuch bei Reber fuhren wir gesättigt an Körper und Geist wieder nach Hause.

 

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Der Lehrbienenstand Keltenschanze ist in Arbeit

Am 3. Juni 2017 haben sich viele Helfer eingefunden, um die Keltenschanze zu räumen. Keiner hat sich die Mengen Müll, Styroporbeuten, von Mäusen zerfressene Rähmchen, einsturzgefährdete Bienenhäuser incl. einem recht unerfreutem Schwarm vorstellen können. Statt einem Container wurden das eher Drei. Dem Urwuchs und Urwald wurde mit der Kettensäge zu Leibe gerückt.

Viele Helfer haben nach ca. 8 Stunden die Keltenschanze von Unmengen Müll befreit.

Endlich alles auf einem Haufen. Ewa hat für die nötige Brotzeit gesorgt. Karin hat uns mit Autan vor den Mücken gerettet.

 

Und das erfreuliche an diesem Standort ist die Nähe zum Germeringer See. Uschi hat sich gleich in die Fluten gestürzt und vom Staub befreit. 

Kurs-Übersicht der Imkerschule des Bezirks Oberbayern für 2018

Die Kursübersicht 2018 der Imkerschule des Bezirks Oberbayern finden Sie unter

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